Die Augenuntersuchung beim Tier verläuft ganz ähnlich wie beim Mensch. Ein Unterschied ist, dass wir mobile Geräte benutzen, weil sich unsere Patienten gern bewegen. Die Untersuchung ist schmerzlos und dauert nicht lange. Im Anschluss bespricht der Arzt mit Ihnen die Befunde und zeigt Ihnen die Behandlungsmöglichkeiten auf.
Die Grunduntersuchung beinhaltet
1. Spaltlampenuntersuchung
2. Indirekte Ophthalmoskopie
3. Tonometrie
Ferner sind weitergehende Untersuchungen je nach Einzelfall anzuwenden. Hier eine Auswahl:
- Schirmer Test
- Fluoreszein/Kobaltblau Untersuchung
- Rose Bengal Test
- Tränenfilm Aufrisszeit
- Jones Test
Weitergehende Untersuchungen sind z.B. immer dann erforderlich, wenn eine Diagnose durch eine Grunduntersuchung nicht ableitbar ist. Beipsielsweise hat das Tier eine Trübung der Linse. Dann ist nur der vordere Augenabschnitt, nicht aber der Augenhintergrund einsehbar. In solchen Fällen kann die Ultraschalluntersuchung und/oder eine ERG-Untersuchung weitere Informationen liefern.
Hier einige Beispiele von weitergehenden Untersuchungen am Auge:
- Ophthalmo-neurologische Untersuchung
- Sonographie (Ultraschalluntersuchung) des Auges und der Augenhöhle
- Elektroretinographie
- Konjunktivalzytologie
- Feinnadelaspirate und zytologische Untersuchung
- Kammerwasserpunktionen
- Patho-Histologische Untersuchung
- Untersuchung auf Erbliche Augenerkrankungen (DOK)
In den Bereich der weitergehenden Untersuchungen gehören auch
Blutuntersuchungen bei infektiösen und/oder internistischen Problemen, Röntgen- und magnetresonanztomographische Untersuchungen (MRT/Kernspintomographie).
Lidchirurgie: Entropium / Ektropium
Hornhautchirurgie: Verletzungen, Transplantate, Keratotomie, Keratektomie
Grauer Star - Katarakt Operation
Grüner Star - Glaukom Operationen
Netzhautablösung - Retinopexie




