Hamburg

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Verschiedene Untersuchungsmethoden sind für
den Tierarzt zum Erkennen und Diagnostizieren von Hauterkrankungen
unerlässlich.
- Die Anamnese,
damit sind Fragen zum Verlauf der Erkrankung und vorangegangener Behandlungen
gemeint.
Auch Befunde, die bereits von Ihrem Haustierarzt erhoben wurden, sollten mit
in die Überlegungen einfließen.
- Eine
Allgemeinuntersuchung sollte
immer den gesamten Hund einschließlich Herz-Kreislauf,
Atmung und Bauchraum beinhalten.
- Geschabsel
werden mit einer
Skalpellklinge durchgeführt, mit der die oberflächlichen Hautschichten
unterschiedlich tief abgeschabt werden. Dies dient insbesondere dem Nachweis von
Parasiten.
- Tesafilmpräparate
können
Parasiten aufzeigen oder gefärbt werden um z.B. Malassezien
nachzuweisen.
- Wood'sche
Lampe, mikroskopische Untersuchung
von Haaren
und Pilzkulturen dienen dem Nachweis von Pilzerkrankungen.
- Zytologien
werden von der
Hautoberfläche als Abklatsch oder mittels einer Nadel von Umfangsvermehrungen
entnommen und gefärbt. Durch die aufgenommenen Zellen und deren Verteilung
können sie eine erste Diagnose
z.B. Pyodermie oder
Hauttumor
ergeben oder Anhaltspunkte
für das weitere Vorgehen liefern.
- Biopsien
sind Gewebeproben,
die unter lokaler Betäubung entnommen werden, um zusammen mit einem
Dermatopathologen spezifische Hauterkrankungen oder auch Tumore zu
diagnostizieren.
- Ohrtupfer
und
Ohrzytologien sind
ein wichtiges Instrument um die Art der
Ohrentzündung
und den Erfolg der Therapie zu bestimmen (>Leistungskatalog)
-
Allergieteste werden
an der seitliche Brustwand durchgeführt (>Leistungskatalog)
- Blutuntersuchungen
geben
wertvolle Hinweise auf innere Störungen und sind unerlässlich bei
hormonellen Erkrankungen.